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ABWASSER IST EINE SACHE, DIE GEKLÄRT WERDEN MUSS.

Ara Briglina

Erweiterungsprojekt

Die Abwasserreinigungsanlage Briglina steht vor einem entscheidenden Schritt in die Zukunft. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb sind sowohl die technische Lebensdauer als auch die Kapazitaetsgrenzen der bestehenden Anlage erreicht. Gleichzeitig wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Abwasserreinigung deutlich verschaerft und erfordern eine hoehere Reinigungsleistung sowie die zusaetzliche Entfernung von Spurenstoffen.


Mit dem geplanten Ausbau- und Erneuerungsprojekt wird die ARA Briglina umfassend saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Moderne Verfahren, eine erhoehte Kapazitaet und ein auf hohe Betriebssicherheit ausgelegtes Anlagenkonzept schaffen die Grundlage fuer eine zukunftsfaehige, leistungsstarke und umweltgerechte Abwasserreinigung.

 

Häufig gestellte Fragen

Mit dem Membranverfahren verfügt die ARA Briglina über innere Reservekapazitäten. Die biologische Leistung kann durch Erhöhung der Schlammmenge erreicht werden. Die hydraulische Kapazität kann durch den modularen Zubau weiterer Membranen erreicht werden.

Eine Verschärfung der gesetzlichen Anforderung in Bezug auf die Stickstoffentfernung ist absehbar. Das Bauprojekt sieht vor, dass zusammen mit dem Membranverfahren ein Kaskadensystem gebaut wird. Dadurch kann die Leistung der Stickstoffentfernung nach Bedarf weiter erhöht werden.

Im Vergleich mit der Ausganslage entsteht für den Einkauf von Pulveraktivkohle zur Spurenstoffentfernung und für den Einkauf weiterer Chemikalien ein Mehraufwand von 0.42 Mio. CHF. Im Gegenzug entfällt die Abwasserabgabe im Umfang von 0.26 Mio. CHF. Der Mehraufwand für Energie, Unterhalt und zusätzlichem Schlamm liegt bei 0.38 Mio. CHF. Dadurch nehmen die Nettobetriebskosten der ARA Briglina insgesamt um rund 0.5 Mio. CHF pro Jahr zu und erreichen nach dem Ausbau ca. 2.2 Mio. CHF pro Jahr.

Hauptkostenfaktoren sind die Entfernung der Spurenstoffe und der Betrieb der Membrananlage, was zu Kosten für Pulveraktivkohle und Chemikalien führt.

Aufgrund der fehlenden Rücklagen für die Sanierung und den Ausbau der ARA waren die Abwassergebühren in Vergangenheit sehr tief. Die Gemeinden sind angehalten, ihre Abwassergebühren zu überprüfen.

Im Grundsatz werden die Beiträge mit dem Baufortschritt des Projekts ausbezahlt. Für die Finanzierung wurde jedoch davon ausgegangen, dass diese Beiträge erst nach Bauabschluss ausbezahlt werden. Dadurch kann verhindert werden, dass bei verzögerten Auszahlungen Finanzierungsprobleme auftreten.

Die Arbeiten unterliegen dem öffentlichen Beschaffungswesen des Kantons Wallis.


Impressionen

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Bei Fragen rund um die ARA Briglina und dem
Erweiterungsprojekt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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